Wanderer auf Berggipfel mit wunderbarer Aussicht; trägt Kupferfasersocken gegen Schweißfüße

Schweißfüße: Alles was Sie wissen sollten!

Ursachen – DiagnoseFolgen – Das besondere Problem der Jugendlichen – Hilfe gegen Schweißfüße

 

In Deutschland hat praktisch jeder Dritte Schweißfüße.
Männer sind öfter betroffen als Frauen. Doch besonders stark leiden Jugendliche unter Schweißfüßen.

 

Extremer Fußschweiß: Allgemeines Wissen

Schweißfüße ist ein sehr verbreitetes Phänomen, an dem man zwar nicht stirbt, doch das Leben stark beeinträchtigen kann. Übernormales Schwitzen des gesamten Körpers nennt man Hyperhidrose.  Während man im Falle von Schweißhänden von Hyperhidrosis palmaris spricht, lautet der lateinische Name von Schweißfüßen  Hyperhidrosis plantaris. Letztere liegt vor, wenn der Schweißfluss mehr als 50 mg pro Fuß und pro Minute beträgt. Wir sprechen also von einer beträchtlichen Schweißproduktion.

Fußschweiß dient nicht zur Regulierung der Körpertemperatur. Auch nicht das Schwitzen an den Händen. Im Gegensatz zum Schwitzen an allen anderen Körperregionen soll der Schweiß an Händen und Füßen zu einer besseren Haftung verhelfen. Dies ist ein weiteres Relikt aus den Urzeiten der Gattung Mensch. Ein Beweis hierfür ist auch die Tatsache, dass wir in der Nacht, während wir schlafen, weder an den Händen noch an den Füßen schwitzen. So wird das Schwitzen an Händen und Füßen vom sympathischen Teil des vegetativen Nervensystems gesteuert, während das Schwitzen unter den Achseln oder dem restlichen Körper vom thermoregulatorischen Zentrum gesteuert wird.

 

Extreme Schweißfüße: Ursachen

Biologisch: Hier kommen eine gesteigerte Aktivität des vegetativen Nervensystems aber auch übergroße Schweißdrüsen als Ursachen für eine vermehrte Schweißabsonderung infrage.

Genetisch: Die erhöhte Schweißproduktion an den Füßen kann auch durchaus genetisch bedingt sein. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch unter sehr starker Schweißproduktion leidet, durchaus groß, wenn ein Elternteil unter solch einer exzessiven Schweißüberproduktion gelitten hat oder leidet.

Doch können auch andere Faktoren eine verstärkte Schweißproduktion beeinflussen:

Hierzu zählen insbesondere falsche, weil luftundurchlässige Schuhe. Ebenfalls ungeeignete Socken. Luftundurchlässige Schuhe können zur Bildung von feuchten Räumen führen, in denen sich der Schweiß ansammelt. Daher sollten Sie, wenn möglich, nicht an den Schuhen und Socken sparen. Ihre Füße tragen Sie immerhin ein Leben lang. Socken sollten zumindest aus Baumwolle sein, doch noch besser sind Funktionssocken wie Socken mit Silberfasern oder Kupferfaser. Da die richtigen Schuhe und Socken sicherlich die wichtigste Hilfe bei Schweißfüßen und Fußgeruch sind, haben wir ihnen auf der Seite „Hilfe gegen Schweißfüße und Fußgeruch“ jeweils kleine Abschnitte mit interessanten Informationen gewidmet.

Weitere Ursachen für ein starkes Schwitzen der Füße können Belastungssituationen, wie z.B. Stress, insbesondere emotionaler Stress, physische Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, eine Schilddrüsenüberfunktion, Tuberkulose, Malaria oder auch bestimmte Tumore sein. Insofern sollten Sie im Falle einer plötzlich auftretenden erhöhten und anhaltenden Schweißproduktion an den Füßen einen Arzt aufzusuchen.

Extreme Schweißfüße: Diagnose

Natürlich ist es so, dass jeder merkt und weiß, das er unter einer erhöhten Schweißproduktion leidet. Doch gibt es auch eine medizinische Möglichkeiten, eine überhöhte Funktion der Schweißdrüsen an den Füßen objektiv festzustellen. Hierzu verwendet man eine Iodtinktur und anschließend Kartoffelstärke. Die Iodtinktur wird auf die Haut gepinselt. Nachdem sie getrocknet ist, wird Kartoffelstärke auf die Tinktur aufgetragen. Der Schweiß, der nun produziert wird, verfärbt die Stärke, die einen blauen Farbton nimmt. An der Intensität der farblichen Veränderung lässt sich die individuelle Intensität der Schweißproduktion erkennen. Wichtig ist diese Prozedur, um den Erfolg einer Therapie festzustellen. Daher sollte sie im Verlauf einer Therapie regelmäßig erfolgen.

Eine sehr unangenehme Nebenerscheinung von Schweißfüßen ist der Umstand, dass die Füße ständig feucht und stets kalt sind. Auch hieran erkennt man das Vorliegen von starkem Fußschweiß.

Wenn eine solche „objektive“ Feststellung für einen Therapieverlauf sinnvoll ist, sollte sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auf das subjektive Empfinden des Betroffenen ankommt. Seine Ängste, Befürchtungen und Schamgefühle sind ernst zu nehmen. Der  persönliche Leidensdruck muss genommen werden.

Starker Fußschweiß: Folgen

Die übliche, am häufigsten anzutreffende und wahrscheinlich unangenehmste Auswirkung von starkem Fußschweiß ist Fußgeruch. Fußgeruch kann das Leben der Menschen, die darunter leiden, derart beeinträchtigen, dass er bis zur sozialen Isolation führen kann. Alles über Fußgeruch lesen sie auf der entsprechenden Seite.

Weitere sehr unangenehme Folgen einer übermäßigen Schweißproduktion an den Füßen können jedoch auch Fußsohlenwarzen und Pilzinfektionen sein. Die dauerhafte Feuchtigkeit, die im Fußbereich bei starkem Fußschweiß herrscht, schädigt die Haut, also den Säureschutzmantel der Haut, wodurch Pilze ideale Möglichkeiten zum eindringen haben. Sie stoßen auf ein feucht-warmes Milieu, in dem sie sich wohl fühlen, entwickeln und ausbreiten. Fußsohlenwarzen und Pilzerkrankungen, also Fußpilz und Nagelpilz, sind zwei Krankheitsbilder, die meist langwierig und schwer zu behandeln sind.

Fußschweiß und Jugendliche

Bei Jungen und Mädchen kann die Hormonumstellung in der Pubertät zu einer erhöhten Schweißbildung führen. Sie verschwindet meist nach einigen Monaten oder Jahren und ist deshalb erstmal kein Grund zur Beunruhigung.

Doch für die betroffenen Jugendlichen ist es äußerst unangenehm und sollte deshalb auch entsprechend ernst genommen werden: Sie befürchten, sich lächerlich zu machen, ausgelacht undSchweißfüße verhindert durch antibakterielle Socken, die das junge Paar auf dem Gerüst trägtausgegrenzt zu werden. Jugendliche können untereinander sehr grob sein.

Suchen Sie das Gespräch

Sollte ihnen bei ihren Kindern Schweißfüße und Fußgeruch auffallen, raten wir, dass Gespräch hierüber zu suchen. Sicher ist es nicht leicht, wahrscheinlich peinlich, und doch ist es auf jeden Fall besser als wenn es Fremde oder andere Jugendliche machen. Vielleicht hatte man das gleiche Problem in der Jugendzeit, oder jemand anderes in der Familie hatte es, und man kann über dieses Beispiel ins Gespräch kommen, derart:

„Mir ist aufgefallen, dass deine Schuhe (ist sicher besser als Füße) in letzter Zeit hin und wieder müffeln. Das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Mein Bruder (oder Vetter, oder Kusine) litt auch darunter. Es gibt einiges, was man dagegen tun kann, und was hilft …“

Mehr hierüber, also wie man das Problem ansprechen kann, können Sie auf der Seite „Fußgeruch, was sie wissen sollten“ lesen.

Die richtigen Socken können hier bereits helfen

Besonders bei Jugendlichen hat sich das Tragen von geeigneten Socken, wie z.B. von Socken mit Kupferfasern, bewährt. Meist helfen diese Socken, die völlig unauffällig sind, auf anhieb und die Jugendlichen können auf andere Mittel und Prozeduren, die sie als umständlich und „uncool“ empfinden, verzichten. 

Wir sollten ihnen auf jeden Fall helfen. Schon das Gespräch kann viel bewirken und tatkräftige Unterstützung, indem man mit ihnen die richtigen Schue sucht, qualitativ hochwertig aber trotzdem modisch, und die richtigen Socken besorgt, bestimmt noch mehr. Meistens haben die Jugendlichen schon ausreichend andere Schwierigkeiten, mit denen sie fertig werden müssen.

 

Was hilft gegen Schweißfüße?

Mangelnde Hygiene ist nicht die Ursache von Schweißfüßen. Doch kann man mit angemessener Hygiene und Fußpflege der Schweiß- und Geruchbildung vorbeugen, was für die Betroffenen schon eine große Erleichterung darstellt.

Auf der Seite „Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch“ gehen wir sehr detalliert auf die vielfältigen Vorschläge, Hausmittel, Tipps und mediizinische Therapien gegen Schweißfüße und Fußgeruch. Sie wird auch ständig aktualisiert, um einen möglichst umfangreichen und vollständigen Überblick aller bekannten Hilfsmittel und Therapien zu bieten.Viele der unten genannten Empfehlungen sollten unterschiedlich kombiniert oder auch nacheinander versucht werden, sodass jeder/jede für sich erkennen kann, was ihm/ihr am Besten hilft.

 

 

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