Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch?: Viel Sonne und Licht wie auf dem Bild. Schöne Frauenfüße baumeln über dem Meer gesunde Füße, die die Frau über das Wasser baumeln lässt

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch?

Hausmittel, Tipps, Therapien: Hilfe gegen Schweißfüße und Fußgeruch

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Tatsächlich gibt es unzählig viele Hausmittel, Ratschläge, Tipps und Therapien, die in Fachtexten zur Bekämpfung von Schweißfüßen und Fußgeruch empfohlen werden. Doch eins ist völlig klar: Die richtigen Socken und die richtigen Schuhe spielen stets eine zentrale Rolle. Denn sie umgeben und beschützen den Fuß: tagein – tagaus. Insofern muss jeder Versuch zur Vermeidung von Schweißfüßen und Fußgeruch bei den Socken und Schuhen anfangen. Daher sollten Sie die beiden nächsten Abschnitte sorgfältig lesen. Wenn Sie auf gesunde Socken und geeignete Schuhe umgestiegen sind, doch weiterhin an Fußschweiß und Fußgeruch leiden, dann versuchen Sie unten, die im Kapitel „Hausmittel gegen Schweißfüße / Hilfe gegen Fußgeruch“ aufgeführten Empfehlungen und Tipps. Sollten diese auch nicht weiterhelfen, empfehlen wir Ihnen das Kapitel über medizinische Therapien.

Auf jeden Fall sollten Sie sorgfältig vorgehen und sich Zeit beim Ausprobieren des einen oder anderen Hausmittels oder Tipps lassen. Nur so werden Sie feststellen können, welches Ihnen tatsächlich Linderung bringt. Wenn dann trotzdem nichts hilft, suchen Sie einen Arzt auf. Und bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, weil Betroffene sich gegenseitig meist am besten helfen können.

 

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Die richtigen Socken!

Besonders wichtig ist es, die richtigen Socken zu tragen, denn sie haben den unmittelbaren Kontakt zu den Füßen. Deshalb sollten sie unbedingt auf Synthetiksocken verzichten, die keinen Schweiß Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Socken mit Kupferfasernaufnehmen können. Weitaus besser sind Baumwollsocken, doch noch besser Funktionssocken wie zum Beispiel Socken mit Silberfasern oder besser noch Socken mit Kupferfasern.

Socken mit Kupferfasern sind eine neue Entwicklung aus Amerika. Bekanntlich ist Kupfer ja antibakteriell und fungizid. Zwar ist Silber auch antibakteriell, doch hat sich die Kupferfaser wegen ihrer Temperaturunabhängigkeit in der Wirkung besser bewährt. Bei der Kupferfaser handelt es sich um eine Polyesterfaser, in die entweder kleinste Kupferpartikel eingearbeitet werden, oder aber in einem Kupferbad getaucht wurde. Die Kupferfaser wird im Fußbereich und Zehenbereich verarbeitet, wo sie die Schweißbildung hemmt und die Bakterien, die den Fußgeruch verursachen, eliminiert.

Viel über die Kupferfaser können sie auf der Seite „Kupferfaser.de“ erfahren. Gerade für Jugendliche empfehlen sich Socken mit Kupferfasern, da sie die aufwendigen, auf jeden Fall uncoolen und von Fall zu Fall auch nicht immer hilfreichen fußgeruchshemmende Methoden überflüssig machen. Kupferfasersocken haben schon ihren Weg in die Streitkräfte mancher Länder gefunden, auch in die israelische Armee, da er sich erwiesen hat, dass sie die Füße der Soldaten in den schweren und geschlossenen Stiefeln zuverlässig schützen.

 

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Die richtigen Schuhe!

Doch bei Schweißfüßen und Fußgeruchsbildung kommt es auch sehr stark auf die richtigen Schuhe an.

Meist hat man im Sommer kein Schuhproblem, da man Sandalen und Sandaletten tragen kann. In ihnen haben die Füße ausreichend Platz und Luft, und der Schweiß kann schnell verdunsten. Aber auch hier kann die Innensohle, je nach Material, die Schweißbildung begünstigen. Wenn die Innensohle nämlich sehr glatt ist, kann sich ein Schweißfilm bilden, auf dem der Fuß hin und her rutscht, wodurch es zu Blasenbildung kommen kann. Vielleicht können Sie sich dadurch behelfen, dass Sie eine saugfähige Baumwolleinlegesohle verwenden, sofern die Form der Sandale es zulässt.

Immerhin sollten Sie auch bei offenen, leichten Sommerschuhen auf das Material achten. Also sollten Sie Schuhe aus Plastik oder Synthetik möglichst meiden, denn diese begünstigen die Schweißbildung. Hierunter fallen leider die beliebten Sneaker, ebenso die modischen Synthetikschuhe. Wenn man aber nicht auf sie verzichten möchte, so sollte man sie häufig wechseln und nach Möglichkeit Minisöckchen, Füßlinge oder saugstarke Einlegesohlen, vielleicht aus Baumwolle, tragen.

Insbesondere bei geschlossenen und festen Schuhen sollten Sie unbedingt auf atmungsaktives Material achten. Mittlerweile gibt es sehr viele und gute Funktionsschuhe, die mit speziellen Belüftungs- und Membransysteme ausgestattet sind.

Gern empfehlen wir eine sehr gute Seite, die darüber Auskunft gibt, woran man „gute Schuhe“ erkennen kann.

Vorsicht bei diesen Schuhen!

Turnschuhe sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Doch wenn Sie nicht auf sie verzichten möchten, sollten Sie sie gelegentlich in der Waschmaschine mit einem desinfizierenden Waschmittel waschen.

Stinkeschuhe, die schon müffeln, werden natürlich jede der oben genannten Maßnahmen zunichte machen, denn der Geruch, der sich in den Schuhen schon festgesetzt hat, wird sich mit größter Wahrscheinlichkeit durchsetzen. Selbstverständlich kann man versuchen, auch diese Schuhe in der Waschmaschine zu waschen, sie lange zu lüften und/oder mit einem Spray zu behandeln, doch die Erfolgsaussichten sind gering. Wenn der Geruch jedoch weiterhin bestehen bleibt, müssen sie entsorgt werden.

Regenstiefel sollten auf Grund ihrer Luftundurchlässichkeit ebenfalls, so weit es geht, vermieden werden. Gerade in Regenstiefeln entwickelt sich ein stark feuchtwarmes Klima, dass Fußschweiß, Fußgeruch und Pilzbefall geradezu fördert. Ziehen Sie nach Möglichkeit gute Socken an, also aus Baumwolle oder mit Kupferfaser, wenn Sie in Ihre Regenstiefel steigen.

Für alle Schuhe gilt: Desinfizieren Sie sie regelmäßig mit einem Desinfektionsspray (z.B. Sargotan oder Denk Mit). Das Fußinnere muss dabei richtig feucht werden. Meist trocknen sie übernacht wieder aus.

Sparen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, nicht an den Schuhen.

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Hausmittel und Tipps gegen Fußgeruch:

Tägliches Waschen der FüßeWas hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch: Schöne, gesunde Frauenfüße

Mit kaltem Wasser, möglichst morgens und abends, gut trocknen, gegebenenfalls mit weichem Papier oder einem Fön. Hier sollte insbesondere auf den Zehenzwischenbereich geachtet werden. Dieser sollte besonders gründlich getrocknet werden. Waschen ist auch stets nach einer sportlichen Anstrengung angesagt.

Fußcreme verwenden

Cremen sie die Füße täglich ein. Besonders im Sommer, wenn man keine Socken trägt, kann man sie auch durchaus morgens und abends eincremen. Die Teebaumölfußcreme von Balea oder die Fußcreme von Hansaplast sind besonders zu empfehlen.

Fußtücher mit Aluminiumchlorid

Führen zu einem Zusammenziehen der Schweißkanäle. Die Schweißdrüsen können so keinen Schweiß abgeben.

Regelmäßige Fußbäder

In lauwarmen Wasser mit Salbei, Thymian, Eichenrinde oder Kamillenextrakt. Überhaupt ist Salbei ein sehr gutes Mittel gegen Schwitzen. Jedem, der zu starkem Schwitzen neigt, ist zu empfehlen, morgens ein oder zwei Gläser Salbeitee einzunehmen. Besonders gut ist ein frischer Aufguss mit Salbeiblätter. Diesen kann man in Trinkflaschen abfüllen und über den Tag lang trinken. 

Helfen sollen auch tägliche Fußbäder mit einem Zusatz von essigsaurer Tonerde. Das Verhältnis soll bei zwei Esslöffel auf einem Liter Wasser liegen. Die Füße sollte man um die zehn Minuten in diesem Fußbad und anschließen an der Luft trocknen lassen. Diese Fußbäder soll man zwei Wochen lang nehmen, anschließend eine Woche pausieren um dann die Prozedur erneut zwei Wochen durchzuziehen. 

Barfuß laufen

So viel und so lang wie möglich. Dies ist nicht nur gut, weil der Fußschweiß sofort verdampft, sondern auch für den Fuß als solchen. Gönnen Sie Ihren Füßen Luft und Sonne.

Fußdeo versuchen

Fußdeo gibt es als Salbe oder Spray, auch als Fußpuder. Es soll vorbeugend wirken. Doch ist Fußdeo keine allgemeingültige Lösung. Einige vertragen es nicht; bei anderen wirkt es nicht. Trotzdem kann man es auf jeden Fall versuchen – vielleicht gehört man zu jenen, denen es hilft.

Einlegesohlen versuchen

Es gibt sie aus Zedernholz oder auch als Zimtsohlen oder Aktivkohle.

Füße mit Formalinspiritus einpinseln

Angeblich soll das zweimal tägliche Einpinseln der Füße mit Formalinspiritus n besonders hartnäckigen Fällen helfen. Formalinspiritus gerbt die Haut und konserviert sie. Vor dieser Behandlung empfehlen wir jedoch alle anderen Hilfen und Vorschläge zu versuchen und den Arzt zu fragen.

 

Extreme Schweißfüße! Und nichts hilft?

Nun ist ein Hautarztbesuch angesagt. Doch nicht alle Ärzte haben das richtige Verständnis für die Not, in der sich der Betroffene befinden. Sie erkennen das extreme Schwitzen nicht als ein Krankheitsbild an, dass es zu behandeln gilt. Doch geben Sie nicht zu schnell auf und suchen Sie nach einem anderen Facharzt weiter, wenn Sie das Gefühl haben, der Arzt versteht Ihr Problem nicht. Auch Ärzte sind nur Menschen und unterscheiden sich in Ihrer Sensibilität oder Wahrnehmungsfähigkeit der Schwere eines Leidens.

Psychologische Aspekte

Bei überhöhtem Schwitzen spielen Anspannung, Stress und Überforderung durchaus eine wesentliche Rolle. Doch allein duch Anti-Stress-Programmen oder einer Psychotherapie kann Hyperhidrose nicht kuriert werden. Die vielfältigen Entspannungsmethoden -­ wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, Tai Chi oder Qui Gong -­ oder eine psychologische Hilfe sind aber auf jeden Fall begleitend zu einer medizinischen Therapie ratsam. Sehr empfehlenswert ist die zeitgleiche medizinische Bekämpfung des extremen Fußschweißes und die psychologische Bearbeitung der Ängste und Beklemmungen, die dieser überhöhte Schweiß verursachen kann und ihrerseits gleichzeitig auch Auslöser sind. Besonders ausführlich wird die Wechselwirkung „Schwitzen und Psyche“ auf der Seite „Schwitzen.com“ behandelt, auf die wir hier gern verweisen.. 

Medizinische Therapien

Da auch der Dermatologe erst die oben genannten Vorbeuge- und Linderungsmaßnahmen nennen und erwarten wird, dass Sie sie versuchen bevor er weitergreifende medizinische Therapien für angeraten hält, kann man diese Tipps und Empfehlungen bereits im Vorfeld versuchen.

Ärzte haben verschiedene und vielfältige Möglichkeiten, Patienten, die unter einer Hyperhidrose leiden, zu helfen. Besonders gern raten sie zu Aluminiumchlorid-Therapien. Hierbei werden meist Mischungen in einer Konzentration von 10 bis 30 Prozent verschrieben. Ein Nachteil der ansonsten unproblematischen und durchaus preiswerten Therapie sind gelegentlich auftretende Hautreizungen. Auf die Diskussion über die eventuelle krebserregende Wirkung vom Aluminiumchlorid möchten wir hinweisen, enthalten uns aber einer Beurteilung, da auch Fachleute sich sehr unterschiedlich darüber äußern.

Sehr oft emfpehlen Ärzte auch die unbedenkliche Schwachstromfußbäder, auch Iontophorese genannte, dessen Prinzip äußerst einfach ist: Schalen mit Wasser werden aufgestellt und mit einer Gleichstromquelle verbunden. Durch das Tauchen der Füße in das Wasser schließt sich der Stromkreis. Die Stromstärke ist sehr schwach und liegt etwa zwischen 15 mA bis 25 mA und die Spannung liegt bei unter 40 Volt. Das hierzu benötigte Gerät ist einfach zu bedienen und die Kosten, von ca. 100 Euro aufwärts, werden gegebenenfalls von der Krankenkasse übernommen.

Besonders seriös über diese medizinischen Therapien informiert auch die Stiftung Warentest.

Es gibt auch noch andere Therapien für sehr hartnäckige Schweißfüße

Durchaus verbreitet sind auch Spritzen mit dem aus der ästhetischen Medizin bekannten Mittel Botulinumtoxin, also Botox. Bei dieser therapie wird das Botox im halbjährlichen Rhythmus in die Fußsohle injiziert. 

Schließlich kann der Arzt auch zu einer Therapie raten, die darin besteht, beidseits Phenol in das Ganglion des Sympathikusgrenzstranges einzuführen. Hat der Eingriff Erfolg, hört das Schwitzen an den Füßen für etwa ein Jahr auf.

Eine weitere und in besonders hartnäckigen Fällen empfohlene Alternative kann ein Eingriff in Form einer Unterbrechung des Sympathikus durchgeführt werden. Auch wenn die Erfolgsaussichten dieses Eingriffs durchaus hoch sind, ist er nicht unumstritten, weil er erhebliche unerwünschte Folgen haben kann, darunter auch sexuelle Disfunktionen und Erektionsstörungen unter anderem.

Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch? Die Antwort ist für jeden anders. Meistens helfen jedoch schon mal andere Socken oder Schuhe. Fangen Sie mit dem nächstliegenden an!

 

 

 

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2 thoughts on “Was hilft gegen Schweißfüße und Fußgeruch?

  1. Extremer Fussgeruch
    Mein Sohn hatte, als er etwa 15 Jahre alt war, ganz furchtbaren Fussgeruch. Es war für die ganze Familie schlimm. Als er jedoch aus der Pubertät kam, so mit 16, 17 Jahren, wurde es schnell besser. Heute riecht man es nur hin und wieder, besonders nachdem er Fussball gespielt hat. Das soll hier anderen Hoffnung machen. Schöne Seitr mit vielen Tipps.

  2. Was hilft wirklich gegen Fußgeruch?
    Ich habe mit großem Interesse und Hoffnung den Kommentar über dem Jungen gelesen, bei dem der Fußgesuch nach einigen Jahren weg war. Bei uns ist es leider nicht so gegangen. Mein Sohn ist jetzt 22 Jahre alt, und hat leider immer noch starken Fußgeruch. Wir haben schon einiges ausprobiert, doch richtig geholfen hat noch nichts. Ich denke wir versuchen es jetzt mit anderen Socken und Schuhen. Danke für die Seite. Ursula

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